An unserem Draußentag im April halfen wir auf dem Midgard - Kalari - Hof in Ildehausen mit, neue Pflanzen zu setzen.Wir stellten fest, dass eine Pflanze Wasser, Erde(Nährstoffe) und Sonne (Licht und Wärme) zum Wachsen benötigt. Anschließend durften wir uns in kleinen Gruppen ein Bäumchen oder einen Strauch aussuchen, den wir pflanzen. Bewaffnet mit Spaten, Dünger(abgelagerter Pferdemist) und Wasser hat jede Gruppe erfolgreich die jeweilige Pflanze in die Erde gebracht. Wir sind gespannt, wie sie sich entwickeln werden und wann man die ersten Pfirsiche vom Bäumchen ernten kann.s

Am 30.05.2012 erforschten wir, ausgerüstet mit Helm und Lupe, das Bergwerk Rammelsberg.
Begrüßt wurden wir mit “Glück auf!” und erfuhren dann, dass die Bergleute einer nicht ungefährlichen Tätigkeit nachgegangen sind. Nachdem wir uns den großen Raum angesehen hatten, in dem Körbe mit Flaschenzügen an der Decke hängen, in die man früher seine Alltagskleidung ablegte und gegen die Arbeitskluft tauschte , fuhren wir in den Stollen ein – zu Fuß, was zunächst für ein wenig Verwirrung sorgte, aber schnell aufgeklärt war. Die ersten Meter bis zur nächsten Kreuzung legten wir im Dunkeln zurück, zum Glück hatte jede/r eine Lupe mit Taschenlampe dabei und konnte so nicht nur den Weg sondern auch die Wände gut betrachten. Manche Stellen im Stein glitzern sehr auffällig, an anderen läuft Wasser herunter und es bildet sich ein Stalaktit. Als wir viele bunte feucht schimmernde Ablagerungen sahen, staunten wir sehr. Aufgeregt wurden die gefundenen Farben mitgeteilt: blau, rot, gelb, braun und weiß! Uns wurde erklärt, dass dies seien so genannte Vitriole, Metallsulfate seien, die sich im Lauf der Zeit bildeten.
Im Anschluss an die Entdeckungstour im Bergwerk versuchten wir mit Hilfe von Farbpigmenten die Eindrücke der bunten Vitriolen auf schwarzem Tonkarton festzuhalten.
Zunächst wurden die Farben mit Wasser und Kleister als Bindemittel angerührt, dann konnte ein Bild auf eine Plastikunterlage gemalt werden. Anschließend legte man ein Papier darauf und strich vorsichtig darüber. Beim Abziehen des Tonkartons kamen viele Überraschungskunstwerke zum Vorschein.

Am 02.05.2012 waren wir mit den Rangern im Nationalpark Harz. Wir machten uns, bepackt mit Keschern und Vergrößerungsgläsern, auf den Weg zu einem Teich.
Nachdem wir einen zentralen Forscherstützpunkt errichtet hatten, an dem wir alle Funde sammeln wollten, bekamen wir eine Einweisung in den Umgang mit den Forschungsgeräten.
Von da an wurde gemeinsam der Teich ausgekundschaftet: Wo könnten Molche am liebsten sitzen? Wie kann man den großen Kescher möglichst sinnvoll einsetzen? Was haben wir eigentlich gefangen?
Mit einem kleinen Artenbuch und durch die Unterstützung des Rangers konnten wir einige Tiere bestimmen.
Alle Ergebnisse werden in eine Liste aufgenommen, die der Untersuchung der Artenvielfalt im Harz dient.

Am 14. März kamen alle Schülerinnen und Schüler, bepackt mit prallen Tüten voll Plastikmüll in die Schule, um kleinere und größere Kunstwerke zu erschaffen. Nach der Sichtung des Müllberges ging es los mit aufzufädelnden kleinen (Müll-)Ketten, die man sehr schön als Dekoration in Fenster hängen kann.
Nach dieser ersten Einführung durfte jeder/jede seiner Kreativität freien Lauf lassen und so entstanden unter Anderem: Fotoapparate, Becherstelzen, Videokameras, Raumschiffe, Blumen in der Vase, ...
Alle hatten sehr viel Spaß und waren nach diesem Tag sehr überrascht, dass man aus Dingen, die man sonst wegwirft so schöne Dinge basteln kann.
Vielen Dank an Beatrice!

 


 

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